Die Feststellbremse entscheidet
Beim F-150 ab Modelljahr 2015 gibt es die Hinterachse in zwei Ausführungen. Bei der einen sitzt die Feststellbremse als kleine Trommel im Topf der Bremsscheibe — das nennt sich Drum-in-Hat und gehört zu den Fahrzeugen mit Fußpedal. Bei der anderen arbeitet ein elektrischer Stellmotor am Bremssattel, und die Scheibe ist eine gewöhnliche belüftete Scheibe mit 336 mm. Die beiden sehen im Katalog ähnlich aus und passen nicht gegeneinander.
So findest du es in zwei Sekunden heraus
Schau in den Fußraum und auf die Mittelkonsole. Ein Fußpedal links bedeutet mechanisch — hintere Scheibe mit Trommel im Topf. Ein Schalter bedeutet elektrisch — konventionelle Scheibe. Vorn hat der F-150 der Jahre 2010 bis 2020 meist eine belüftete Scheibe mit 350 mm und 6 Radbolzen; nur das seltene Heavy-Duty-Payload-Paket bis 2014 hat sieben.
Was das für den Einbau heißt
Die elektrische Variante ist kein Feierabendprojekt: Der Stellmotor muss vor dem Ausbau in den Servicemodus, sonst lässt sich der Kolben nicht zurückstellen. Je nach Baujahr geht das per Diagnosegerät oder per Tastenfolge aus dem Werkstatthandbuch. Ohne diesen Schritt kann der Motor kaputtgehen. Die mechanische Variante ist klassische Handarbeit — und ein guter Moment, die Feststellbremsbacken im Topf gleich mit anzuschauen. Clips und Einbauzubehör liegen unseren Belagsätzen bei.
Expedition und Navigator
Die Vorderachsteile decken den Expedition 2010–2020 mit ab, die Beläge zusätzlich den Lincoln Navigator 2006–2017. Weil Ford innerhalb dieser Jahre unterschiedliche Sattelgrößen verbaut hat, prüfen wir es vorher per VIN.
Weiter beim F-150
Fahrwerk: Stoßdämpfer für den Ford F-150. Außen: Anbauteile und Zubehör. Alles zum Fahrzeug: Ford F-150 Ersatzteile. Welche Modelle wir sonst bedienen, zeigt die Fahrzeugübersicht. Sättel, Leitungen und ABS-Sensoren beschaffen wir auf Anfrage — Teile per VIN anfragen, am besten mit der Nummer vom alten Teil.