Erst die Generation, dann die Bremse
Der RAM 1500 wurde über Jahre in zwei Baureihen parallel gebaut: Der DS lief bis Modelljahr 2018 und wurde danach als RAM 1500 Classic weiterverkauft, ab 2019 kam der neue DT dazu. Die beiden teilen sich das Typenschild, aber nicht die Bremsanlage — der eine hat fünf Radbolzen, der andere sechs. Wer nach Baujahr bestellt, greift deshalb regelmäßig daneben.
Zähl die Radbolzen
Fünf an der Vorderachse heißt: RAM 1500 bis Modelljahr 2018 oder RAM 1500 Classic, Scheibe vorn 335,9 mm. Sechs heißt: der ab 2019 gebaute DT. Wenn dein RAM von 2019 ist, sagt das Baujahr allein gar nichts — genau dafür ist die Fahrgestellnummer da. Aus ihr lesen wir das Werk und damit die Baureihe.
Keramik oder semi-metallisch?
Keramikbeläge sind leiser und geben deutlich weniger Bremsstaub auf die Felge. Semi-metallische Beläge leiten Wärme besser ab und packen bei Anhängerlast kräftiger zu, stauben dafür mehr. Wer zieht oder schwer lädt, fährt mit metallisch besser; wer den RAM als Alltagswagen bewegt, mit Keramik. Einbauzubehör und Clips liegen unseren Belagsätzen bei.
Scheiben und Beläge zusammen?
Neue Scheiben mit eingelaufenen Belägen tragen ungleichmäßig ein und rubbeln gern. Wenn die Scheibe ohnehin runter muss, ist der Belag die kleinere Hälfte der Rechnung. Beim RAM bis 2018 und beim Classic sitzt die Feststellbremse als Trommel im Topf der hinteren Scheibe — sieh sie beim Wechsel gleich an, sie ist dann gut erreichbar. Der DT ab 2019 hat eine elektrische Feststellbremse.
Weiter beim RAM 1500
Fahrwerk: Stoßdämpfer für den RAM 1500. Außen: Anbauteile und Zubehör. Alles zum Fahrzeug: RAM 1500 Ersatzteile. Welche Modelle wir sonst bedienen, zeigt die Fahrzeugübersicht. Unsicher, welche Baureihe du hast? Teile per VIN anfragen — wir prüfen es vor dem Kauf.